Verantwortliches Handeln für Mensch und Umwelt

 

Annette Hoffman und Elke Schilling sind die kreativen Köpfe hinter dem Label Alma & Lovis.

 

2011 haben sie sich aus der Überzeugung zusammengetan, Mode und Nachhaltigkeit miteinander vereinbaren zu wollen. Beide lieben Mode, fühlen sich aber gleichzeitig auch der Umwelt und der Gesellschaft verpflichtet – sie legen großen Wert auf Naturmaterialien, höchste Qualität und eine sozial faire Produktion.

 

Der Zufall hat die beiden Frauen in Bonn zusammen gebracht. Annette Hoffman, die viele Jahre für den Branchenpionier Hess Natur und als freie Modedesignerin gearbeitet hat, wollte ihre Erfahrungen in ein eigenes Projekt einbringen – Elke Schilling hatte gerade unter dem Label Alma & Lovis eine erste kleine ökologische Kollektion heraus gebracht. Die Chemie passte und so entstand schnell der Entschluss, künftig gemeinsame Sache zu machen. Seitdem kreiert Alma & Lovis jährlich zwei Kollektionen für Frühjahr / Sommer sowie Herbst / Winter.

 

Annette Hoffman, staatl. gepr. Modedesignerin und Damenschneiderin

„Das Wissen über die sozio/ökologischen Sünden der Textilbranche treiben uns an. Denn gerade in der Modebranche passiert vom Anbau bis zur Produktion so viel Unverständliches. Mode ist Ausdruck von Zeitgeist und soll die Individualität des Einzelnen unterstreichen. Es soll Spaß machen in schönen Materialien und Farben zu schwelgen – ohne schlechtes Gewissen! Dafür wollen wir sorgen!“

 

Elke Schilling, Dipl.-Ing. Bekleidungstechnik und Damenschneiderin

„Unsere Mode ist natürlich, aber das wollen wir nicht demonstrativ und vordergründig zur Schau stellen. Zurückhaltung und Understatement gefallen uns besser. Unsere Mode soll gut aussehen. Dass sie rundherum Natur ist, spürt man ohnehin.“

 

Man kann nur dann viel erreichen, wenn man ein starkes Team hinter sich weiß.

Darauf sind wir sehr stolz und wachsen stetig weiter!

Neben den beiden Designerinnen sorgt ein starkes Team dafür, dass bei Alma & Lovis alles „läuft“. Beim Shooting, von der Musterung bis zur Produktion, von der Bestellung bis zum Versand – bei Fragen rund um die Artikel und im Bonner oder Kölner Shop.

 

Grüne Mode aus Leidenschaft und Lebenslust! Alma & Lovis: Organic – pure – fair

 

Wir sind der Mode verfallen, Mensch, Tier und unserer Umwelt verpflichtet.
Haben Spaß an edlen Naturmaterialien, zaubern Lieblingsteile, die dich lange Zeit begleiten.

Alma & Lovis Casual- und Business-Mode, zart und ungezähmt, Werte erhaltend und fortschrittlich.

 

Alma – die lebensspendende Mutter Natur steht für Beständigkeit und Harmonie.

Lovis – die hinterfragende Kämpferin will voller Leidenschaft und Fantasie die Veränderung.

 

Unser Stil: pur, lässig, elegant, natürlich

Mit viel Liebe zum Detail kreieren und fertigen wir authentische Mode mit dem gewissen Etwas. Außergewöhnliche und langlebige Kleidungsstücke, nach dem Öko-Standard GOTS zertifiziert. Inspiration ist uns dabei die Natur und exklusive ökologische Materialien wie edle Wolle vom Alpaka, Yak oder Kamel – feine Interpretationen der Baumwolle in Feinjersey oder Flamé und viele andere natürliche Fasern mit besonderen Eigenschaften, wie Leinen, Ramie oder Hanf.

 

Unsere Produktion: Sozial & fair

Die ethischen Aspekte im Herstellungsprozess sind uns sehr wichtig. Wir setzen auf verantwortungsvolle Produktionsbedingungen und einen vertrauensvollen, fairen Umgang mit Mensch und Natur. Die gesamte Kollektion entsteht in enger, sozial fairer Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten, die wir regelmäßig auf ihre ökologischen und sozialen Standards hin überprüfen. So können wir ein hohes Maß an Transparenz und Nachhaltigkeit garantieren. Auf diese Weise übernehmen wir Verantwortung gegenüber unserer Umwelt und allen beteiligten Mitarbeitern.

 

Unsere Materialien: Mit Liebe ausgewählt & naturbelassen

Qualität und außergewöhnliche Eigenschaften stehen bei der Auswahl unserer Materialien an erster Stelle. Wir lieben edle Materialien und sind inspiriert von luftig leichten, locker fließenden, schimmernden, hautschmeichelnden, luxeriösen, besonders weichen oder wärmenden Fasern. Wir verwenden ausschließlich natürliche Premium-Qualitäten nach GOTS oder anderen anerkannten Öko-Zertifikaten.

Unsere Baumwolle stammt zum Beispiel zu 100% aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA), ohne Einsatz von chemischen Düngern, Pflanzenschutzmitteln, Gentechnik und mit schonender Ernte von Hand.

 

  

Mode zum Leben & Lieben! Ökologische Materialien für ein rundum angenehmes Tragewohlgefühl

 

Die Liebe zu schönen Materialien und die enge Verbindung zur Natur lässt unser Designerherz höher schlagen.

 

Zum Schutz und Erhalt der Umwelt setzen wir auf nachwachsende Rohstoffe. Wir verwenden nur reine Naturfasern in bester Qualität – ohne Kompromisse! Dazu zählen Alpaka, Yak- und Kamelhaar, Kaschmir, Hanf, Ramie, Wolle, Mohair, Baumwolle, Seide und Leinen.

 

Tipps zur Pflege & zum Schutz der Umwelt

 

Nicht immer direkt waschen – Bei vielen natürlichen Fasern, zum Beispiel bei Wolle, Alpaka, Yak- oder Kamelhaar, reicht es vollkommen aus, wenn du sie nach dem Tragen lüftest. Denn sie behalten bei uns auch im Verarbeitungsprozess ihre natürlichen Fähigkeiten.

  

Farben sortieren – Wenn du ähnliche Farben zusammen wäschst, behalten die Farbe lange ihre Leuchtkraft.

 

Empfindliches schützen – Empfindliche Fasern kannst du beim Waschvorgang optimal schützen, in dem du sie in ein Wäschenetz gibst.

 

Nicht zu heiß waschen – Die Temperatur auf den Etiketten zeigt dir die maximale Temperatur an, bei der du ein Kleidungsstück waschen kannst. Bei leichter Verschmutzung reichen oft aber auch niedrigere Temperaturen – das spart dir wertvolle Energie und schützt dein Kleidungsstück. Durch Absenken der Waschtemperatur von 60 auf 30 Grad benötigst du zum Beispiel 60% weniger Energie.

 

Kurz waschen – Auch kurze Waschgänge verbrauchen weniger Energie. Flecken kannst du ggf. vorbehandeln und dann erst waschen.

  

Wäsche sammeln – Waschmaschine optimal füllen – Weitere Energie kannst du sparen, wenn du die Waschmaschine immer möglichst optimal befüllst (eine Handbreit sollte immer zwischen Trommel und Wäsche Platz haben) und die Wäsche mit Spar- oder Eco-Programmen wäscht.

 

Umweltfreundliche Waschmittel verwenden – Das beste Ergebnis kannst du mit Waschmitteln erzielen, die frei von optischen Aufhellern und Phosphaten sind. Auch für das Waschen bei niedrigen Temperaturen gibt es spezielle Waschmittel mit guter Reinigungskraft. Mit ökologischen Waschmitteln liegst du jeden Fall richtig!

 

Seide nur mit Seidenwaschmittel pflegen – Seide ist eine Eiweiß-Faser und wird durch alkalische Waschmittel oberflächlich angelöst, dadurch zunächst rauh und matt und später sogar brüchig. Deshalb solltest du am besten ein spezielles Seiden-Waschmittel verwenden. Es enthält milde, chemisch neutrale Tenside und verzichtet auf alle Inhaltsstoffe, die die Seidenfaser schädigen könnten.

 

Auf Weichspüler verzichten – Bei unseren natürlichen Materialien ist der Einsatz von Weichspülern nicht erforderlich.

 

Möglichst wenig in den Wäschetrockner 
– Soweit es geht, solltest du deine Kleidung zum Trocknen aufhängen. So sparst du eine Menge Energie, minimierst die Schrumpfung und unnötige Abnutzung deiner Kleidungsstücke. 

Einfach nach der Wäsche feucht in Form ziehen, auf einen Bügel oder ein Wäschreck hängen, Pullover oder Strickwaren haben es lieber, wenn sie liegend trocknen.

  

Materialien, mit denen Alma & Lovis arbeiten.

 

Baumwolle

Vom kontrolliert biologischen Anbau über die Verarbeitung bis zum fertigen Produkt werden bei unserer Baumwolle sehr strenge ökologische und soziale Anforderungen erfüllt. Wir verwenden für alle Kleidungsstücke unserer Kollektionen Baumwolle aus kontrolliert biologischen Anbau, GOTS zertifiziert.

 

Herkunft: Baumwolle ist eine Naturfaser, die am niedrigen Malvenstrauch wächst. Geerntet werden die Samenhaare der Baumwollpflanze, die dann versponnen und weiter verarbeitet werden können. Baumwolle ist reißfest, atmungsaktiv und außerdem eine sehr saugfähige Faser, die bis zu 80% des Eigengewichtes an Feuchtigkeit speichert.

 

Tragekomfort: Baumwolle ist unproblematisch und vielseitig. Aufgeraut entwickelt sie leicht wärmende Eigenschaften. Sie lädt sich nicht elektrostatisch auf, ist saugfähig und angenehm auf der Haut zu tragen.

 

Pima Baumwolle

Diese sehr feine Baumwollart besitzt besonders lange Fasern. Wie bei allen Naturprodukten gilt, dass der Griff umso weicher ist, je länger und glatter die Fasern sind. Sie wird häufig als „feinste Baumwolle der Welt“ und als „Seide Südamerikas“ bezeichnet, denn die Kleidung aus diesem Material besitzt einen schimmernden Glanz, ist außergewöhnlich strapazierfähig und resistent gegen Verfilzungen. Anders als die meisten anderen Baumwollarten wird die Pima Baumwolle besonders umweltfreundlich ausschließlich per Hand geerntet.

 

Farbig gewachsene Baumwolle

Wer nur naturbelassene Kleidung tragen möchte, musste lange Zeit auf bunte Akzente verzichten. Die Entdeckung von farbig gewachsener Baumwolle hat hier neue Wege eröffnet!

 

Herkunft: Im peruanischen Dschungel stieß man auf wildwachsende Baumwollsträucher, die Fasern in unterschiedlichen Farben hervorbringen. Farbige Baumwolle wächst in den Farbnuancen rotbraun / braun bis grün. Die native Baumwolle unterscheidet sich von der herkömmlichen weißen bereits im Wuchs der Pflanze: Mit einer Höhe von drei bis vier Metern werden diese Baumwoll-Stauden im Schnitt deutlich größer als die zumeist eher strauchartigen Pflanzen der weißen Baumwolle. Die Blüten sind außerdem drei-, nicht fünfgeteilt und wachsen nach unten hängend.

 

Tragekomfort: Durch die natürliche Pigmentierung entfällt der komplette Färbevorgang. So ist die farbige Baumwolle ein durch und durch haut- und umwelfreundliches Produkt.

  

Leinen

Herkunft: Leinen ist die Bezeichnung für Bastfasern aus den holzigen Stängeln von Flachs, einer unserer ältesten Kulturpflanzen. Vor 200 Jahren bestand in Europa noch ein Fünftel der gesamten Kleidung aus Leinen.

 

Tragekomfort: Leinen ist eine der angenehmsten Fasern bei sommerlichen Temperaturen, da die glatte Faser leicht kühlend wirkt. Das Gewebe ist flusenfrei und von Natur aus bakteriozid, fast antistatisch und schmutzabweisend. Im Laufe der Zeit wird das Material durch das Tragen und Waschen geschmeidiger und die Knitterfalten nehmen ab.

 

Ramie

Herkunft: Ramie wird hauptsächlich in tropischen Ländern angebaut. Es handelt sich um die Stängelfaser eines Nesselgewächses, dass bis zu 2 m hoch wachsen kann. Ramiefasern gehören zu den längsten und festesten pflanzlichen Fasern überhaupt. Die Faser ist besonders weiß, hat einen edlen Glanz und muss nicht gebleicht werden. Die Ramiefasern werden nass versponnen und zeichnen sich durch eine hohe Zugfähigkeit aus. Die Eigenschaften von Ramie ähneln der von Leinen.

 

Tragekomfort: Ramie ist bei sommerlichen Temperaturen eine sehr angenehme Faser, da sie wie Leinen einen kühlenden Effekt hat. Die Knitterfalten nehmen im Laufe der Zeit durch Tragen und Waschen ab und das Material wird geschmeidiger.

 

Seide

Herkunft: Seide wird aus dem Kokon der Seidenraupe gewonnen. Sie ist das fadenförmige Gespinst der Raupe eines Schmetterlings, der in verschiedenen Arten gezüchtet wird. Die feinsten Fasern stammen von Seiden- oder Maulbeerspinnern, deren Raupen sich ausschließlich von den Blättern des Maulbeerbaumes ernähren.

 

Tragekomfort: Seide ist geschmeidig, glatt und sehr angenehm auf der Haut zu tragen. Sie bietet bei Hitze und Kälte ein erstklassiges Mikroklima und eine Wärmeisolierung. Sie kann bis zu 30% Feuchtigkeit aufnehmen, ohne sich feucht anzufühlen. Sie knittert kaum, ist sehr elastisch und reißfest.

 

Hanf

Herkunft: Als Hanf bezeichnet man die Stengelfaser der Cannabis-Pflanze. Die geschriebene Geschichte der Pflanze läßt sich bis zurück ins 2 Jahrtausend vor Chr. zurückverfolgen, wo sie bereits als Heilmittel und als Faserlieferant verwendet wurde. Hanf ist eine der ältesten Nutzpflanzen der Welt und ein sehr umweltverträglicher Rohstoff. Anbau, Ernte und Verarbeitung kommen grundsätzlich ohne den Einsatz von Chemikalien (Herbiziden oder Pestiziden) aus.

 

Tragekomfort: Die Faser ist 3 x so reißfest wie Baumwolle, sie gilt sogar als die reißfesteste Naturfaser. Feuchtigkeit wird wie bei Baumwolle von der Faser gespeichert. Stoffe aus Hanffasern sind robust und strapazierfähig, sie sind kochfest, knittern wenig und werden im Gebrauch zunehmend weicher und anschmiegsamer.

 

Alpaka

Herkunft: Alpaka ist eine der schönsten und exklusivsten natürlichen Wollarten, die es ungefärbt in bis zu 20 verschiedenen Farbtönen gibt. Mit dem Begriff „Alpaka“ bezeichnet man die feine und wärmende Unterwolle der Alpakas, die zur Familie der Kamele gehören. Ihr Lebensraum sind die Anden, wo sie bis auf 4000 m Höhe steigen und Temperaturen bis -30°C ausgesetzt sind. Im Laufe der Evolution hat sich ihre Wolle den extremen Bedingungen angepasst und ist den Tieren ein zuverlässiger Schutzschild. In den Anden sagt man, dass Alpakawolle siebenmal wärmer hält, als Schafswolle.

 

Tragekomfort: Alpakawolle ist weich und wärmeregulierend, denn sie kann Körperwärme speichern oder abgeben wie keine andere Wollsorte. Das ultra leichte Haar hat innen kleine Lufteinschlüsse, die bei jedem Klima für einen optimalen Wärmeausgleich sorgen: Bei Wärme kühlend-isolierend und bei Kälte wärmend. Das Alpakahaar ist glatt, unempfindlich gegen Pilling (Knötchenbildung) und sehr langlebig. Die Glätte sorgt außerdem für einen feinen, leicht seidigen Glanz. Da die Fasern kein Lanolin enthalten, ist Alpaka auch für Allergiker bestens geeignet.

 

Vorteile der Alpakawolle:

    Die feine, seidig-glatte Oberfläche gibt den Kleidungsstücken ein edles,

   luxuriöses Aussehen

    Die Wolle ist federleicht und sorgt für ein angenehmes Tragegefühl – auch direkt

   auf der Haut

    Die Wolle ist widerstandsfähig, formstabil, staub- und schmutzabweisend und

   dadurch sehr langlebig

    Alpaka gibt es in über 20 Natur-Farbtönen, wie z.B. anthrazit, schwarz, weiß,

   sand, camel, hellgrau, u.v.m.

    Sie ist unanfällig für Pilling (Knötchenbildung)

    Da die Alpakawolle kaum Lanolin enthält, ist sie auch für Allergiker geeignet

    Die Verwendung von Alpakafasern fördert die nachhaltige Landwirtschaft in den

   Anden

 

Wolle

Herkunft: Wolle gehört zu den Textilfasern mit einer langen Tradition. Die feine Merinowolle wird wie ’normale‘ Wolle aus dem Fell von Schafen gewonnen. Allerdings von den sogenannten Merinoschafen, deren Wollfasern sehr viel dünner und feiner sind. Die Herkunft unserer Wolle wird verantwortungsvoll recherchiert. Grundsätzlich verwenden wir – dem Tierschutz zu liebe – nur die Qualität “mulesingfree”.

 

Tragekomfort: Das gekräuselte Wollhaar besitzt eine hohe Dehnbarkeit und Elastizität, ist knitterfrei und kann im Inneren der Faser Wasserdampf aufnehmen, während die Oberfläche der Faser wasserabstoßende Eigenschaften aufweist. Wolle hat ein hohes Wärmerückhaltevermögen und büßt auch bei Feuchtigkeit lange ihre wärmenden Eigenschaften nicht ein.

 

Yak

Herkunft: Yaks sind eine in Zentralasien verbreitete Rinderart. Bis zu -40 Grad halten die Tiere dank ihres weichen Haares aus, das mittels Schur und Kämmen gewonnen wird. Yaks sind die einzige Rinderart, die über ein mehrschichtiges und besonders dichtes Haarkleid verfügt – aufgeteilt in festes Deck- und feines Unterhaar, auch Flaum genannt. Unsere Yakwolle stammt von einem kleinen Familienbetrieb aus der Mongolei, wo die Yaks im Freien in ihrer natürlichen Umgebung leben können.

 

Tragekomfort: Yak-Wolle hat eine wohlig wärmende Eigenschaft die kaum zu überbieten ist. Von Kaschmir unterscheidet sie sich nur durch ihre etwas gröbere Struktur und ist aufgrund ihres schönen Volumens perfekt geeignet für Pullis, Jacken, Ponchos, Capes und Accessoires.

 

Kamelhaar

Herkunft: Unsere feine und hochwertige Kamelwolle stammt vom zweihöckerigen Kamel, dem sog. Trampeltier. Kamele mit der besten Wolle leben in erster Linie in Ländern mit sehr rauem Klima, wie in West-China oder in der Äußeren Mongolei. Dort wird das dichte Winterfell bei steigenden Temperaturen schnell abgestoßen, kann dann gesammelt und sortiert werden. Wir beziehen unsere Rohwolle fast ausschließlich aus der Wüste Gobi von einem kleinen Familienbetrieb. In diesem nachhaltigen Betrieb leben die Tiere im Freien in ihrer natürlichen Umgebung.

 

Tragekomfort: Die Faser des Kamelhaars ist länger als Kaschmir und somit noch haltbarer und langlebiger. Wir verwenden das Haar von bis zu 2-jährigen Tieren, das besonders weich und anschmiegsam ist. Hochwertiges Kamelhaar schafft mit seinen temperaturausgleichenden Hohlfasern und der guten Feuchtigkeitsaufnahme stets ein angenehmes Körperklima und wohliges Tragegefühl.

 

For Fashion Revolution: Who made my clothes?

Die ethischen Aspekte im Herstellungsprozess sind uns wichtig. Wir produzieren die Mode von Alma & Lovis fair, in enger, verantwortlicher Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten und deren Mitarbeitern. Zum Schutz der Umwelt vermeiden wir lange Transportwege und produzieren soweit möglich direkt im Ursprungsland.

 

Wir stehen konsequent für eine ökologische Überzeugung – mit unserer Mode und dem gesamten Unternehmen.

 

Unser Ziel ist es, dass du die Mode von Alma & Lovis jeden Tag unbeschwert genießen kannst. Dazu setzen wir auf ökologische und hochwertige Materialien und eine faire, zertifizierte Produktion. Alle eingesetzten Rohstoffe werden möglichst effizient genutzt, die Verarbeitung erfolgt schonend und sorgsam. Beispielweise stammen unsere Bio-Baumwolle und Bio-Leinen aus Europa und werden dort auch weiter verarbeitet. Unsere Strickwaren entstehen von A-Z dort, wo sich der natürliche Lebensraum der Rohstofflieferanten, der Tiere befindet. Unsere Alpakawolle wird in den Anden versponnen, nach unseren Mustern verstrickt und kommt dann ohne Umwege zu uns.

 

So reduzieren wir die Transportwege auf eine Minimum.

 

Unsere Produktionsstätten sind nach GOTS oder anderen anerkannten Richtlinien zertifiziert.

 

Um den Ausbau von ökologisch und sozial intakten Betrieben voranzutreiben, berücksichtigen wir bei der Auswahl unserer Produktionspartner vor allem Familienunternehmen, kleine Betriebe und Manufakturen. Durch eine enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten und Produzenten stellen wir sicher, dass alle Artikel unter fairen Arbeitsbedingungen produziert werden. Wir pflegen in allen Bereichen einen offenen, respektvollen und ehrlichen Austausch.

 

Wir berücksichtigen den schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen in allen Unternehmensprozessen.

 

Dazu versuchen wir weitestgehend digitale Medien zu nutzen. Benötigte Printmaterialien wie Hangtags, Verpackungen oder Flyer produzieren wir so umweltverträglich wie möglich aus Recycling- oder Graspapier. Der Versand erfolgt klimaneutral mit DHL GoGreen. Genau wie uns ist es DHL wichtig, lange Transportwege zu vermeiden und den CO2-Ausstoß so gering wie möglich zu halten. Zum Ausgleich der durch den Transport entstehenden CO2-Emissionen investiert DHL in Klimaschutzprojekte, die nach international anerkannten Standards zertifiziert sind. Weitere Informationen findest du auf der Internetseite von DHL.

 

Unsere Mode leistet einen Beitrag für die nachhaltige Entwicklung – damit auch für künftige Generationen solide wirtschaftliche und soziale Bedingungen bestehen können!

 

Alma & Lovis ist nach GOTS, dem „Global Organic Textile Standard“ zertifiziert.

 

Damit ist gesundheitlich unbedenkliche, ökologisch und sozial verträgliche Mode garantiert. Von den Rohstoffen bis hin zum Verpackungsmaterial. Die Zertifizierung wird regelmäßig geprüft – das GOTS-Zertifikat steht für diesen Standard.

 

Der „Global Organic Textile Standard“ berücksichtigt sowohl soziale als auch ökologische Aspekte. Dazu gehören soziale Standards in der Produktion – wie gerechte Löhne, Arbeitsschutz, das Verbot von Kinderarbeit, Diskriminierung und Zwangsarbeit, die Schonung von Ressourcen – und ökologische Produktionsstandards mit Rohstoffen natürlichen Ursprungs aus biologischem Anbau – eine in allen sozialen und ökologischen Aspekten kontrollierbare und nachhaltige Produktion.

 

Alma & Lovis ist Mitglied im iVN, dem Inter­na­tio­nalen Verband der Natur­tex­til­wirt­schaft.

 

Der Inter­na­tio­naler Verband der Natur­tex­til­wirt­schaft e. V. (ivn) versteht sich als große Familie: Tradition, Zusam­menhalt und Verant­wortung haben einen hohen Stellenwert, aber auch Fortschritt und Trans­parenz. Diese Werte trägt der Verband mit seiner Arbeit durch die gesamte Natur­tex­til­be­wegung bis hin zu den Verbrau­chern nach außen.

Die inhalt­lichen Werte Natur und Mensch, die es zu schützen, zu bewahren und zu achten gilt, spiegeln sich in sämtlichen Tätig­keits­feldern wieder:

 

→ Ökolologie

Für den IVN stehen Ökologie und Umwelt­be­wusstsein an oberster Stelle. In der konven­tio­nellen Industrie werden bei der Herstellung und Verar­beitung von Textilien und Leder oft Chemi­kalien einge­setzt, die Luft und Gewässer verschmutzen, Lebewesen gefährden und krank machen können. Eine ökolo­gische und natür­liche Rohstof­fer­zeugung und die nachhaltige Produktion sind die Lösungs­an­sätze.

 

→ Soziale Verantwortung

Auch die soziale Verant­wortung gegenüber eigenen Mitar­beitern und externen Inter­es­sen­gruppen sind im Focus. Eine gerechte Entlohnung, Achtung der Menschen­rechte und Arbeits­si­cherheit sind die Schwer­punkte der Arbeit.

 

→ Gesundheit

Produkte herzu­stellen, die weder die Gesundheit von Verbrau­chern noch die der Menschen gefährdet, die sie herstellen. Hierbei geht es haupt­sächlich um den Einsatz von gesund­heits­ver­träg­lichen Stoffen, egal ob bei der Erzeugung von Natur­fasern und Leder, bei Färben, Gerben, Ausrüsten oder an anderen Stellen der Produktion.